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Schubketten

17. April 2026
Normale Ketten können nur gezogen werden und brauchen daher für die Hin- und Herbewegung zwei Antriebe. Hydraulikzylinder benötigen Pumpen, Leitungen und Wartung. Gewindespindeln sind bei langen Hüben langsam oder verschleissanfällig und starre Schubstangen benötigen viel Bauraum. Hier kommen Schubketten ins Spiel, diese können sowohl Zug- als auch Druckkräfte zuverlässig übertragen. Sie besitzen eine besondere Konstruktion, die es ihnen ermöglicht, Kräfte auch in Schubrichtung stabil zu übertragen ohne auszuknicken. Dadurch eignen sie sich für Anwendungen, bei denen lineare Bewegungen mit hoher Kraft präzise umgesetzt werden müssen.

Eine Schubkette besteht aus speziell geformten Kettengliedern, die so konstruiert sind, dass sie sich bei Belastung gegenseitig abstützen. Sobald Druckkräfte wirken, greifen die einzelnen Glieder ineinander und bilden eine nahezu starre Struktur.

Beim Betrieb wird die Kette meist aus einem Magazin oder Gehäuse herausgeschoben. Sobald sie unter Last steht, richtet sie sich aus und verhält sich ähnlich wie eine starre Stange. Beim Rücklauf wird sie wieder flexibel und kann platzsparend im Gehäuse abgelegt werden.

Schubketten können im Ruhezustand flexibel und kompakt gespeichert werden und im Einsatz hohe Druckkräfte übertragen. Da sie lange Hübe auf kleinem Raum ermöglichen sind sie ideal für Anwendungen, bei denen Bauteile geschoben und gezogen werden müssen.

Typische Einsatzgebiete für Schubketten sind Hubsysteme, Positionierantriebe und Vorschubmechanismen.

Für eine umfassende technische Beratung kontaktieren Sie bitte unsere Technik.

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